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Newsletter Juni 2026

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Liebe Freund:innen und Förder:innen von Solidarität Mnero,
wir freuen uns, Ihnen neue Berichte aus dem Mnero Mission Hospital zu präsentieren. Die Fortschritte, die wir erzielen, sind nur dank Ihres Engagements möglich, und wir hoffen, dass Ihnen dieser Bericht einen guten Eindruck davon vermittelt, wie unser gemeinsames Wirken das Leben vieler Menschen positiv beeinflusst.

Kostenlose Versorgung für Schwangere und Kinder unter 5 Jahren

Unsere Entbindungsstation war noch nie so stark ausgelastet! In den letzten Monaten hatten wir über 120 Entbindungen pro Monat. Vor einem Jahr lag der Durchschnitt bei 90, im Jahr davor bei 60. Das bedeutet, dass sich die Zahl in nur zwei Jahren verdoppelt hat. Dank der kostenlosen Versorgung und guter Werbung finden immer mehr Frauen den Weg ins Mnero-Krankenhaus.

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Es handelt sich dabei um Frauen, die andernfalls zu Hause oder in kleinen Gesundheitszentren entbunden hätten – mit allen damit verbundenen Risiken. Wir sind sehr froh, dass wir dank der Unterstützung von Solmne und dem Kindermissionswerk (Die Sternsinger) wirklich kostenlose Versorgung anbieten können. Das macht uns in der gesamten Region einzigartig.

Aktuelles aus dem Operationssaal

Der Bau des neuen Operationskomplexes schreitet gut voran. Trotz der Regenzeit hat das Bauteam große Fortschritte erzielt. Das Dach und alle Decken sind montiert, die Elektroinstallationen sind abgeschlossen, und derzeit wird an den Wasserleitungen gearbeitet. Ein Vertreter der Behörden kommt gelegentlich vorbei, um den Fortschritt zu überprüfen. Bei seinem letzten Besuch war er sehr beeindruckt! Er lobte uns begeistert für die Qualität des Gebäudes und die verwendeten Materialien.

Aktuelles zum CTC

In afrikanischen Krankenhäusern gibt es häufig ein Care and Treatment Center (CTC), eine Fachabteilung, in der Patienten mit chronischen Erkrankungen, insbesondere HIV/AIDS, langfristig betreut und behandelt werden. Auch in Mnero gibt es eine CTC-Klinik, die seit Jahren mit Unterstützung von USAID (einer großen amerikanischen Hilfsorganisation) erfolgreich arbeitet.

Im vergangenen Jahr lief die Unterstützung durch USAID aus, wodurch diese wichtige Versorgung gefährdet war. Glücklicherweise haben wir einen großzügigen Spender gefunden, der die Betriebskosten für den Betrieb des CTC für ein ganzes Jahr übernimmt. Das sind wirklich wunderbare Neuigkeiten, und wir sind sehr dankbar dafür.


Samstagssprechstunde im CTC für Kinder mit HIV

Fortbildung

Fortbildung ist ein sehr wichtiger Weg, um die Gesundheitsversorgung in unserem Krankenhaus zu verbessern. Seit Beginn des neuen Jahres haben wir einen Fortbildungsplan aufgestellt, nach dem dienstags am Vormittag allgemeine Fortbildungen und donnerstags Fortbildungen mit Schwerpunkt zum Thema Geburtshilfe stattfinden.

In der Regel werden die Fortbildungen von unseren Mitarbeitern vor Ort durchgeführt. Außerdem haben ein Arzt und eine Krankenschwester an einer umfassenden Fortbildung zum Thema „Mutter-Kind-Gesundheit“ in Lindi teilgenommen. Sie geben ihr Wissen nun im Rahmen von Fortbildungen weiter, sodass alle unsere Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden sind.


Dies ist zudem eine sehr gute Gelegenheit, praktische Fertigkeiten wie die Entbindung bei Beckenendlage oder bei geburtshilflichen Notfällen zu üben.

Das Leben in Mnero

Je besser unser Swahili wird, desto leichter fällt es uns, im Dorf Kontakte zu knüpfen. Wir haben auch gemerkt, wie schön es ist, Gäste aus Europa zu haben. Sie motivieren uns, gemeinsam ins Dorf zu gehen und typisch swahilische Dinge zu unternehmen. Eline’s Mutter war zu Besuch, ebenso wie Johannes’ Freunde aus Delft. Wir sitzen auch regelmäßig im Café gegenüber unserem Haus und trinken etwas mit Dr. Makotha (unserem Chirurgen) oder Pater Athanus (dem Priester von Mnero).

In diesem Monat haben wir mit Hilfe unserer langjährigen niederländischen Freiwilligen (Mitchel und Lente) eine bestehende Idee wiederbelebt: den Mnero Freshi-Webshop. Hier verkaufen wir Artikel, die vor Ort in Mnero hergestellt werden. Derzeit sind Bestellungen nur aus den Niederlanden möglich, aber bei Interesse von deutschen Sponsoren können wir auch dort etwas organisieren. Mehrere Schneider in Mnero beteiligen sich bereits an diesem Projekt.

Geschichte des Monats – Herr Musa

Manchmal passieren kleine Dinge, die einen sehr dankbar dafür machen, hier zu sein. Vor kurzem konnten wir jemanden in Mnero sehr glücklich machen. Herr Musa ist ein älterer Mann mit psychischen Problemen, weshalb er seiner Familie misstrauisch gegenübersteht und Hilfe nur ungern annimmt. Glücklicherweise vertraut er den Menschen im Krankenhaus. Sie haben ihm einst mit einer kostenlosen Operation einer Leistenhernie geholfen.

Diesmal kam Herr Musa völlig verwirrt zu uns und erzählte, sein Haus sei eingestürzt und er schlafe nun draußen im Regen. Ihm war eiskalt und er fragte, ob wir ihm helfen könnten. Nachdem wir sein „Haus“ besichtigt hatten, war klar, dass Hilfe nötig war. Mit einigen überschüssigen Materialien aus dem Krankenhaus und der Hilfe einiger Bauarbeiter reparierten wir Herrn Musas Behausung. Außerdem erhielt er vom Krankenhaus ein Bett und eine Matratze, die übrig geblieben waren, nachdem wir neue, bessere gekauft hatten. Wir haben Herrn Musa noch nie so glücklich gesehen. Jetzt kann er wieder warm und trocken schlafen.

Das zerstörte Haus 

Nach der Reparatur

Danke
Dank Ihrer Unterstützung verbessert sich die Situation im Krankenhaus kontinuierlich. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin, um diese wichtige Arbeit fortsetzen zu können!
Es gibt noch immer sehr, sehr viel zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Solidarität Mnero e.V. - Der Vorstand -


 

Spendenkonto: Volksbank Dortmund Nordwest, IBAN: DE25 4406 0122 4100 8367 00  (neue IBAN)

...denn es ist nie genug...  

1994 wurde der gemeinnützige Verein Solidarität Mnero e.V. (SolMne) mit dem Ziel gegründet, das Krankenhaus und die Menschen in und um Mnero, Tansania, zu unterstützen.

Dankeschön!
Wir danken Ihnen für Ihre finanzielle Unterstützung! Sie hat all die oben genannten Projekte ermöglicht. Wir hoffen, dass dieser Newsletter Ihnen einen guten Überblick über unsere Arbeit gegeben hat. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin, damit wir diese wichtige Arbeit fortsetzen können! Es gibt noch immer sehr, sehr viel zu tun.

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